Sagen Sie mal, Herr Gäng, wie steht es um die Unterstützung für den Wiederaufbau der Scheffelhalle?

Peter Adrian Gäng ist Vorsitzender des Vereins „Freunde der Scheffelhalle“. Er berichtet, dass zuletzt mehr als 100 Mitglieder neu hinzugekommen seien. Der Verein habe derzeit mehr als 250 Mitglieder.

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Südkurierbeitrag: Jaqueline Weiß Bild: Matthias Güntert

Jetzt doch: Scheffelhalle könnte wiederaufgebaut werden

Der Singener Kulturausschuss bringt Planungskosten von 200.000 Euro für eine neue Scheffelhalle auf den Weg. OB Bernd Häusler tritt aber vorerst noch auf die Euphoriebremse: Vieles beim weiteren Vorgehen sei von den Ergebnissen der Versicherung abhängig

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Text und Bild: Matthias Güntert, Südkurier

Wie geht es mit der Ruine der Singener Scheffelhalle weiter? Ein neuer Arbeitskreis soll ein entsprechendes Nutzungskonzept für das Areal erarbeiten

„Wir wollen dort sinnvolle Ideen sammeln, wie eine neue Scheffelhalle in der Zukunft intensiver genutzt werden kann“, sagt OB Bernd Häusler. Die Ermittlungen zum möglichen Brandstifter dauern indes an. Und auch das Gutachten der Versicherung lässt noch auf sich warten

ein neuer Beitrag von Matthias Güntert im Südkurier: link

Beitragsbild von: Gerhard Plessing

Die Ruine der Scheffelhalle raucht noch, doch es gibt schon mehr als 1500 Unterschriften für einen Wiederaufbau

Kerzen stehen auf dem Boden, Plakate mit letzten Grüßen hängen neben Fasnachtsutensilien am Zaun: Die Betroffenheit und die Bestürzung nach dem verheerenden Feuer in der Scheffelhalle ist in Singen weiter groß. Bilder: Matthias Güntert (2), Alfred Auer|  Bild: Matthias Güntert Quelle: Südkurier

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1,2 Millionen Euro für die Singener Scheffelhalle

Werner Gohl hatte schon die Schürze zum Grillen umgebunden, doch bevor er die Würstchen auf dem vorgeheizten Rost platzierte, ergriff er ganz zum Schluss der Mitgliederversammlung des Fördervereins Freunde der Scheffelhalle das Wort und dankte im Namen aller Anwesenden Peter Adrian Gäng für dessen grandiosen Einsatz in dem knapp einem Jahr, seit dieser den Vorsitz innehat. Der große Zuwachs an Mitgliedern sei in erster Linie seinem unermüdlichem Einsatz zu verdanken, und auch an den großen Fortschritten zum Erhalt der Scheffelhalle sei er wesentlich beteiligt. Darauf gab es von den anderen Freunden der Scheffelhalle großen anerkennenden Applaus.

Halle soll wieder in altem Glanz erstrahlen

Peter Adrian Gäng hatte tatsächlich viel Positives zu berichten, vor allem die finanziellen Zusagen der Stadt Singen in Höhe von 200 000 Euro pro Jahr bis 2025 mit dem langfristigen Ziel, die denkmalgeschützte Scheffelhalle zum 100-jährigen Jubiläum im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Es sei gelungen, wie der Vorsitzende berichtete, alle Fraktionen des Stadtrats samt OB Häusler zu überzeugen, und er dankte insbesondere der Poppele-Zunft, die mit dem Förderverein gemeinsam sich für Singens „gute Stube“ so erfolgreich eingesetzt habe. Nach der Fasnacht im nächsten Jahr solle mit den Arbeiten begonnen werden. Das Dach sei am wichtigsten, denn dessen Gewicht habe das Gebälk der Holzkonstruktion nach außen gedrückt.

Statik sei als sicher zu bewerten

Grundsätzlich sei die Statik der Scheffelhalle aber sicher, wie Gäng versicherte. Die Herrentoilette und eine Seitenwand müsse instand gesetzt werden und zudem überlege man, die Zwischendecke zu entfernen, die zu Beginn der 50er Jahre eingezogen worden sei, um die imposante Holzkonstruktion der Halle wieder sichtbar zu machen.

Wahlen standen bei der Mitgliederversammlung nicht an. Susanne Egger, die Kassiererin, verkündete den stolzen Kassenbestand in Höhe von 34 000 Euro. Zum Schluss wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Aus Südkurier.de vom 30.07.2019

Erst ein neues Dach für die Scheffelhalle

Förderverein blickt auf 20 Jahre zurück – und in Richtung 100-Jahr-Feier der Halle

Dieses Jahr läuft noch nicht viel für die Sanierung der Scheffehalle, dafür nächstes Jahr um so mehr. Das war die Botschaft auf der Hauptversammlung der Freunde der Scheffelhalle zum 20. Geburtstag des Vereins.
1999 gründeten sich die »Freunde der Scheffelhalle« um dieses Alleinstellungsmerkmal Singener Sängersolidarität vor den Spaßbad-Visionen des damaligen OB Andreas Renner zu retten, damals mit beeindruckenden politischen Erfolg. »Inwischen ist Andreas Renner sogar Mitglied geworden«, konnte der Vorsitzende Peter A. Gäng, bei der Begrüßung verkünden. Insgesamt habe man – auch durch eine optimierte Website – ganze 30 neue MitgliederInnen im letzten Jahr dazu gewinnen können, so dass der Verein nun erstmal mit 112 MitgliederInnen eine wichtigste Marke überschritten habe. Die Vereinsspitze sei derzeit auch intensiv dabei, den Status der Gemeinnützigkeit zu bekommen, was das Spendenaufkommen für den Erhalt der Scheffelhalle deutlich beflügeln sollte, gab Gäng weiterhin bekannt.
Gespannt warteten die zur Versammlung in den Garten des Hegau-Haus auf dem Tannenberg geströmten Mitglieder natürlich auf Neuigkeiten zu schon lange gewünschten Sanierung der Halle, mit dem Jahr 2015 im Blick, wenn die Scheffelhalle ihren 100. Geburtstag feiern kann. Und das hoffentlich in einem Zustand, der wieder an den der Einweihung erinnert.

»Bei unserem letzten Treffen vor zwei Wochen hat uns OB Bernd Häusler nochmals versprochen, dass die Halle zum Jubiläum saniert ist«, freut sich Peter A. Gäng. Basis dafür ist ja die Zusage, dass die Stadt jährlich 200.000 Euro herausrückt, um die Halle wieder auf Vordermann zu bringen, insgesamt 1,2 Millionen Euro.  Die erste Rate kann allerdings erst im kommenden Jahr investiert werden, so Gäng weiter. Denn statt des geplanten Starts bei den Herrentoiletten soll es erst Mal ans Dach der Halle gehen, denn das müsse auch am Anfang stehen, weil es dort ein Problem mit der Statik gibt. »Die Ziegel kamen erst später auf das Dach und haben durch ihr Gewicht das Gebäude auseinandergedrückt«, so Gäng und Holger Marxer als Entsandter der befreundeten Poppelzunft in ihrer Einschätzung. Die Eternitziegel sollen nun im kommenden Jahr mit dem städtischen Beitrag von zwei Jahren abgenommen, der Hallenbau statisch ertüchtigt und neu gedeckt werden, so die aktuelle Planung. 
Sehr froh sei mal über die schnelle Reaktion der Stadt Singen gewesen, die im Winter die Singener Saalfastnacht in der Scheffelhalle gerettete habe, lobte Peter A. Gäng in seinem Bericht. 

Wichtig sei, dass die Halle im kommenden so so fit sein wird, dass sie die Hauptversammlung der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) im Januar 2020 beherbergen könne, so Holger Marxer. 

aus Wochenblatt.de (31.07.2019)